Liveticker Ukraine-Krieg: Pokaljanoje im Gebiet Charkow befreit

1.05.2026 14:20 Uhr
14:20 Uhr
Estnischer Präsident: Mit Putin gibt es nichts zu besprechen
Derzeit gibt es keine Notwendigkeit, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln, meint das estnische Staatsoberhaupt Alar Karis. Der Sender ERR zitiert den Politiker:
"Es gibt im Moment wirklich nichts, was man mit Putin besprechen könnte."
Die Wiederaufnahme der Beziehungen sei erst nach Veränderungen in Russland möglich, betont Karis.
13:34 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine
Vom 25. April bis zum 1. Mai haben die russischen Streitkräfte einen Massenangriff und fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Getroffen wurden Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen genutzt wurden, außerdem Montagehallen, Lager- und Abschussvorrichtungen für Kampfdrohnen und unbemannte Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Die Angriffe wurden als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland dargestellt. Russische Truppen setzten dabei unter anderem land-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie Kampfdrohnen ein.
13:00 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen sieben Tagen 8.010 Soldaten bei den Kampfhandlungen verloren, heißt es in dem wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- 74 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei M113-Mannschaftstransportwagen,
- 435 Kraftfahrzeuge,
- 52 Artilleriegeschütze, darunter zwei Panzerhaubitzen vom Typ M109 Paladin,
- 42 Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie Artillerieaufklärungsradare.
Russische Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener setzten ein Kampffahrzeug des Mehrfachraketenwerfers vom Typ RAK-SA-12, zwei Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und zwei Buk-M1-Flugabwehrraketensysteme außer Gefecht. Einheiten der Flugabwehr schossen 53 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen und 2.628 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten 14 unbemannte Boote der Ukraine.
12:14 Uhr
Pokaljanoje im Gebiet Charkow befreit

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben Pokaljanoje im Gebiet Charkow eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde der Ort am Vortag durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.
Innerhalb der vergangenen Woche brachte die russische Armee außerdem folgende neun Orte unter ihre Kontrolle: Botschkowo und Semljanki im Gebiet Charkow; Kortschakowka, Nowodmitrowka und Taratutino im Gebiet Sumy sowie Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka und Nowoalexandrowka in der Donezker Volksrepublik.
11:46 Uhr
Flugabwehr zerstört mehrere ukrainische Drohnen über DVR
Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat weitere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut dem regionalen Krisenstab wurden im Laufe des vergangenen Tages insgesamt 21 unbemannte Fluggeräte des Gegners abgeschossen.
10:50 Uhr
Gebiet Saporoschje meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur des Gebiets Saporoschje attackiert. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurden mehrere Anlagen beschädigt, die Stromversorgung in Städten und Dörfern der Region fiel teilweise aus. Reparaturarbeiten sind im Gange.
10:23 Uhr
Untergrund: Produktionsanlage für unbemannte Boote in Nikolajew getroffen
Russische Truppen sollen einen Betrieb für die Produktion unbemannter Boote in Nikolajew getroffen haben. Dies berichtet Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
Nach seinen Angaben würden auf der Werft "unter den wachsamen Augen des britischen Militärs" Boote montiert, mit denen die Ukraine russische Schiffe, darunter auch zivile, angreife.
09:49 Uhr
Kiews Truppen greifen erneut Gebiet Kursk an
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 85 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer im Gebiet Kursk durchgeführt, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die Flugabwehr schoss 84 gegnerische Drohnen ab.
Im Dorf Nowoiwanowka im Kreis Rylsk wurde ein 72-jähriger Mann verletzt, fügt Chinstein hinzu.
09:03 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – Zwei Jugendliche tot
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod sind zwei Jugendliche ums Leben gekommen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet, traf das unbemannte Fluggerät ein Motorrad, auf dem zwei männliche Jugendliche unterwegs waren. Der 15-Jährige und der 18-Jährige erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen.
08:16 Uhr
Region Krasnodar: Brand im Hafen von Tuapse nach Drohnenangriff
Ein Hafenterminal in Tuapse ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilt der Krisenstab der Region Krasnodar mit. Laut der Erklärung gibt es keine Verletzten, die Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. An den Löscharbeiten sind 128 Einsatzkräfte und 41 Spezialfahrzeuge beteiligt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
