Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew schickt Radikale zur Front bei Kupjansk, um Deserteure zu bekämpfen

11.03.2026 14:47 Uhr
14:47 Uhr
Russischer Diplomat zum Brjansk-Anschlag: "Blutiges Verbrechen auf direktem Befehl aus Kiew"
Es war die politische Führung des Kiewer Regimes, die den direkten Befehl zum Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk erteilte. Dies erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, im Staatsfernsehen. Der Diplomat sprach hierbei von einem "blutigen Verbrechen". Er betonte:
"Es handelt sich um einen Terrorakt mit eindeutig politischer Motivation."
Es sei praktisch unmöglich, dass solche Anschläge, bei denen eine größere Anzahl von Raketen eingesetzt werde, von Führungskräften auf mittlerer oder niedriger Ebene im Auftrag gegeben würden.
14:28 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Zivilisten im Gebiet Belgorod

Quelle: Telegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow Das ukrainische Militär setzte erneut Drohnen gegen die Einwohner zweier Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod ein. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitten zwei Menschen mehrere Splitterverletzungen bei Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge. Die Betroffenen mussten medizinisch versorgt werden.
Die Fahrzeuge seien beschädigt worden, berichtet der Beamte weiter. Er teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.
13:55 Uhr
Kommission aus Ungarn reist in die Ukraine, um Druschba-Pipeline zu inspizieren
Eine Kommission aus Ungarn sei in Richtung Ukraine aufgebrochen, um den Zustand der von Kiew stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren, meldet Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung. Es sei jedoch noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen darf.
13:12 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Ost und Mitte im Raum Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie durch präzise Treffer ein Geschütz und Deckungen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
12:44 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Einheiten des Truppenverbandes Nord brachten im Zuge einer offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Tscherwonnaja Sarja im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.
Im Laufe des Tages wurden in allen Frontabschnitten rund 1.190 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 69 Fahrzeuge,
- 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- neun Schützenpanzer,
- 17 Artilleriegeschütze,
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- ein Artillerieaufklärungsradar,
- elf Munitionslager,
- zehn Lagerhallen für die Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf die militärischen Ziele an 150 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 350 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, vier Lenkbomben und sechs Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer.
12:16 Uhr
Medien: Ukrainische Truppen bei Dobropolje führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache
Ukrainische Soldaten, die bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik dienen, führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.
Laut einer Quelle geschehe dies für die ausländischen Söldner, die in dieser Gegend kämpfen.
11:57 Uhr
Ukrainischer Angriff auf Sotschi hält seit fast einem Tag an
Die ukrainischen Streitkräfte greifen Sotschi seit fast einem Tag an, teilt Bürgermeister Andrei Proschunin mit.
"Heute sind wir mit einem beispiellosen Angriff der Feinde auf die Ferienstadt Sotschi konfrontiert. Er dauert bereits fast einen Tag mit einer kurzen Unterbrechung an."
Der Bürgermeister merkt auch an, dass die kommunalen Organisationen für berufstätige Einwohner des Ferienorts mit Kindern unter 12 Jahren Erleichterungen im Hinblick auf die Arbeitszeiten einführen werden – sie können zu Hause bleiben, bis der Angriff offiziell beendet ist. Außerdem seien die Studenten der Hochschulen in Sotschi für die Dauer der Drohungslage durch die Drohnen auf Fernunterricht umgestellt worden.
Auf dem Gebiet von Sotschi und der Siedlung Sirius wurde seit dem Abend des 10. März eine Drohnen-Drohungslage ausgerufen. Am Dienstag wurden am Flughafen von Sotschi zur Gewährleistung der Flugsicherheit zweimal Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen eingeführt. Die Beschränkungen am Flughafen von Sotschi wurden erst am 11. März um 13:00 Uhr Ortszeit aufgehoben.
11:33 Uhr
Medien: Kiew schickt Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk, um gegen Fahnenflucht vorzugehen
Das ukrainische Kommando soll eine Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk entsandt haben, um Fahnenflucht vor Ort zu bekämpfen. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.
"Um dieses Phänomen zu bekämpfen, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine gemischte Einheit aus den radikalsten Kämpfern nach Schewtschenko verlegt. Ihre Aufgabe ist es nicht, zu kämpfen, sondern eigene Soldaten zu jagen, Deserteure aufzuspüren und sie in die Schützengräben zurückzubringen."
11:02 Uhr
Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Cherson
Die ukrainischen Einheiten haben in den zurückliegenden 24 Stunden mindestens 29 Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angegriffen. Bei ihren Angriffen auf die zivilen Ziele setzten Kiews Kräfte laut dem Gouverneur Wladimir Saldo Drohnen und Artillerie ein.
Wie der Beamte auf Telegram bekanntgibt, wurde ein Einwohner des Jahrgangs 1969 im Dorf Dmitrowka infolge einer Drohnenattacke auf ein Auto getötet. Sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen in den Ortschaften Aljoschki, Nowaja Sburjewka und Pestschanoje.
10:49 Uhr
Russische Flugabwehr schießt gegnerische Drohne über dem Gebiet Saporoschje ab (Video)
Eine Besatzung des Luftabwehrsystems Tor-M2 des russischen Truppenverbands Dnjepr zerstörte im Raum Saporoschje eine feindliche Kampfdrohne durch einen Volltreffer. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
